Prof. Dr. Bela Mutschler, Hochschule Ravensburg-Weingarten, Fakultät Elektrotechnik und Informatik, beantwortet am 5. Februar 2010 die Frage:

 

"Warum ist das Internet so wichtig?"

 

 

 

Woher kommen Sie? Und wie leben Sie?

 

Geboren bin ich in Lindau am Bodensee, aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ich aber im oberschwäbischen Ochsenhausen. Seit meinem Studium lebe ich in Ulm. Da mit der Geburt unseres dritten Kindes unsere jetzige Wohnung zu klein geworden ist, ziehen meine Familie und ich im Februar um - nach Laupheim.

 

Sind Sie gern in die Schule gegangen?

 

Ich bin eigentlich gerne in die Schule gegangen. Toll fand ich solche Fächer wie Deutsch, Gemeinschaftskunde, Englisch und Erdkunde. Nicht so begeistern konnte ich mich für Physik und Französisch. Mein Studium der Informatik an der Uni Ulm fand ich dann richtig klasse. Hier konnte ich dann das machen, was mich besonders interessiert hat.

 

War es schwer so viel zu lernen?

 

Ich denke, es hängt immer vom jeweiligen Lehrer oder Professor ab, was und wie gut man lernt. Wichtig ist, dass man seine Zuhörer begeistert, auf ihre Fragen eingeht und Ihnen das Gefühl vermittelt sie ernst zu nehmen. In jedem Fall gilt: Wenn ein Thema begeistert, dann fällt das Lernen leicht.

 

Warum interessieren Sie sich gerade für diese Sache?

 

Das Internet ist zu einem Bestandteil unseres Lebens geworden. Wir suchen Informationen, kaufen ein und kommunizieren über E-Mails. Natürlich muss man aber seine Stärken und Schwächen kennen, um es richtig zu verstehen und anzuwenden. Denn wie so oft gilt auch für das Werkzeug „Internet", dass es sowohl für hilfreiche Dinge eingesetzt werden kann, aber auch missbraucht werden kann. Zudem entwickelt sich das Internet ständig weiter. Diese Entwicklungen zu verfolgen finde ich extrem spannend.

 

Kann das Internet gefährlich werden?

 

Das Internet hat auch seine Schattenseiten. Wenn man aber weiß, wie diese aussehen, dann kann man ihnen aus dem Weg gehen.

 

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

 

Meine drei Kinder Emma (5 Jahre), Nina (2 Jahre) und Henry (6 Wochen) halten mich ganz schön auf Trab. Ansonsten bin ich ein riesiger Motorsport-Fan und liebe alles was mit Auto- und Motoradrennen zu tun hat. Jetzt im Juli besuche zum ersten Mal ein Formel 1 Rennen. Da freue ich mich schon riesig darauf.